Das ist kein Artikel zum Lesen, sondern ein Blatt zum Ausfüllen. Am Ende steht eine einzige Zahl, die zählt: wie viele Sitzungen à 25 Minuten du pro Woche brauchst, um rechtzeitig fertig zu sein. Und wenn sie nicht in die Tage passen, die du hast, sagt die Seite es dir.
Die Versuchung ist, gleich zum Ergebnis zu springen. Aber das Ergebnis ist nur so ehrlich wie die zwei Felder davor: die Stunden, die es wirklich braucht, und die Tage, an denen du wirklich lernst, nicht die, an denen du es gern würdest.
Der echte, der im Kalender von jemand anderem steht: die Prüfung, die Abgabe, die Klausur. Ohne Termin nützt der Rest des Blatts nichts, denn ohne Ende gibt es kein Tempo.
Eine Schätzung reicht: lieber eine ungefähre Zahl als gar keine. Hat das Modul Leistungspunkte, steht ein Punkt für 25 bis 30 Stunden Arbeit insgesamt, Vorlesungen inbegriffen (Europäische Kommission, 2015). Ein Modul mit 6 Punkten sind also etwa 150 bis 180 Stunden: nicht alle am Schreibtisch, aber dort fängt man an.
Nicht die Tage, an denen du könntest, sondern die, an denen es passiert. Hast du sonntags noch nie ein Buch aufgeschlagen, lass den Sonntag weg: Ein Plan, der auf einem Tag steht, den es nicht gibt, kippt in der ersten Woche, und dann glaubst du auch den anderen Tagen nicht mehr.
Sitzungen à 25 Minuten, keine Stunden. Vier Sitzungen sind eine Stunde und vierzig Minuten gemessene Arbeit, schon ein guter Tag, wenn du nach der Arbeit oder den Vorlesungen lernst. Schreib die Zahl, die du an einem normalen Tag schaffst, nicht an deinem besten.
Die verbleibenden Stunden (nötige minus erledigte) werden durch die Tage bis zur Prüfung geteilt und mit sieben multipliziert: Das sind die Stunden pro Woche. Geteilt durch die Länge einer Sitzung ergibt das die Sitzungen. Es ist die Rechnung, die du im Kopf machen würdest, einmal gemacht und aufgeschrieben.
Weil sich „zwölf Stunden pro Woche“ nirgends eintragen lassen, „achtundzwanzig Sitzungen“ aber achtundzwanzig Felder in einem Kalender sind. Eine Zahl, die man nirgends eintragen kann, ist ein guter Vorsatz, kein Plan.
Die Seite sagt es, und um wie viel. Es gibt drei ehrliche Auswege: ein Tag mehr, eine Sitzung mehr pro Tag, oder weniger Stoff, als du dir vorgenommen hast. Was nicht funktioniert: die Zahl stehen lassen und hoffen.
Nein. Die Seite funktioniert ohne Konto, und rechnen tut dein Browser, kein Server. Was du eingibst, bleibt auf diesem Gerät.